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Mit dem Ende von ISAF wird die neue NATO-Mission auch ein neues Logo brauchen. Foto: AAN

Mit dem Ende von ISAF wird die neue NATO-Mission auch ein neues Logo brauchen. Foto: AAN

 

Mit der Unterzeichnung der lange verzögerten Sicherheitsabkommen mit den USA und der NATO am zweiten Tag ihrer Existenz, am 30. September 2014, hat die neue afghanische Führung mit Präsident Ashraf Ghani und Quasi-Ministerpräsident Abdullah drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: es hat sich als verlässlich gegenüber Afghanen und ihren internationalen Partnern dargestellt, und dem Land gleichzeitig eine finanzielle Rettungsleine gesichert. Das ist besonders wichtig, da Afghanistan nicht nur einem chronischen Budgetdefizit (mindestens bis 2021/22) gegenübersteht, sondern ganz akut in Zahlungsschwierigkeiten steckt, die die Auszahlung aller Gehälter der Staatsangestellten sowie die Verpflegungszuschüsse für alle Soldaten und Polizisten gefährdet.

Thomas Ruttig und Kate Clark von AAN haben die Texte der Abkommen analysiert, sowie sich gefragt, welche Probleme sie lösen und wo längerfristiges Konfliktpotential liegen könnte.

Mit vollständiger Fassung des US-afghanischen BSA (auf Englisch).

Bitte hier klicken.

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