Untertitel: „Die soziale Kluft hat sich vertieft – Viele Menschen fürchten die Zeit nach dem Abzug der NATO“

Vor fünf Jahren teilte mir ein afghanischer Kollege mit, er habe sich ein indonesisches Visum besorgt. Von Indonesien aus, so hoffe er, könne er nach Australien übersetzen, wo eine große afghanische Diasporagemeinde lebt. Die Nachrichtenbilder gekenterter Boote vor Augen fragte ich ihn entsetzt: »Willst du, dass dich die Haie fressen?« Er erwiderte: »Wenn ich hier bleibe, fressen sie mich auch.« Er hatte schon die Talibanherrschaft (1996 bis 2001) miterlebt. Noch einmal hatte er keine Lust darauf. […]

Hier den vollständigen Artikel weiterlesen.

Der Artikel erschien in der Ausgabe I. Quartal (S. 9) von Welternährung, der Zeitung der DWHH, hat aber mit seinem Fokus auf die langfristigen wirtschaftlichen und sozialen Probleme des Landes – die hierzulande hinter der Berichterstattung über Bundeswehrsoldaten und Taleban-Anschläge – regelrecht verschwinden, kaum an Aktualität eingebüßt.

Ausführlicher zu diesem Thema schreibe ich in diesem Beitrag für die Zeitschrift WeltTrends.

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