Der neue afghanische Präsident Aschraf Ghani hat hohe Erwartungen geweckt. Doch der Reformprozess ist bereits ins Stocken geraten. Die Wirtschaftskrise will er nun ausgerechnet mit Sparmassnahmen bekämpfen.

Das neue Präsidentenporträt am Kabuler Flughafen. Foto mit frdl. Genehmigung von Alex Thier, über Twitter.

Das neue Präsidentenporträt am Kabuler Flughafen. Foto mit frdl. Genehmigung von Alex Thier.

(… und in diesem Blog gibt es ein paar mehr Fotos vom neuen Terminal in Kabul, noch mit dem alten Karzai-Poster.)

 

Ein erstes Zeichen der Veränderung wird gleich nach der Einreise am Terminal des Kabuler Flughafens sichtbar: Das grosse Karzai-Porträt ist weg, ersetzt durch eines des neuen Präsidenten Muhammad Aschraf Ghani, der sein Amt Ende September angetreten hat. Dafür heisst der ganze Flughafen jetzt nach seinem Vorgänger: Hamid Karzai International Airport.

Mit dem ehemaligen Weltbanker Ghani, der als Reformer gilt, verbinden sich viele Hoffnungen, vor allem unter jungen AfghanInnen: dass endlich die grassierende Korruption beendet wird; dass die unter Karzai belasteten Beziehungen mit den Geldgebern im Westen, vor allem mit dem Hauptgeber USA, repariert werden; dass der Krieg gegen die Taliban zu Ende geht; und vor allem, dass Ghani es schafft, das Land aus der Wirtschaftskrise herauszuführen. (…)

Allerdings verlieren seine WählerInnen inzwischen langsam die Geduld, und Ghanis Macherimage bröckelt schon wieder. Der Übergang vom korrupten und ineffizienten System Karzai zur neuen, reformorientierten «Regierung der nationalen Einheit» kommt nur im Schneckentempo voran. (…)

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