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Der langsame Start des Hoffnungsträgers Aschraf Ghani.

Ghani und Abdullah unterschreiben ihr erstes Abkommen im September 2014 in Kabul.

Ghani und Abdullah unterschreiben ihr erstes Abkommen im September 2014 in Kabul.

 

Ein erstes Zeichen der Veränderung wird gleich nach der Einreise am Terminal des Kabuler Flughafens sichtbar: Das große Karzai-Porträt ist weg, ersetzt durch eines des neuen Präsidenten Muhammad Aschraf Ghani, der Ende September sein Amt antrat. Dafür heißt der ganze Flughafen jetzt nach seinem Vorgänger: Hamed Karzai International Airport. Um den 57-Jährigen ranken sich mittlerweile Gerüchte, er wolle mit unzufriedenen Mudschahedinführern eine Opposition aufbauen. Er tritt als Elder Statesman auf, äußert sich regelmäßig zu politischen Fragen und Nachbarn berichten, dass er täglich in seinem Palast Hof halte.

Mit dem Ex-Weltbanker Ghani, der als Reformer gilt, verbinden sich viele Hoffnungen, vor allem unter jungen Afghanen: dass endlich die grassierende Korruption beendet wird; dass die unter Karzai belasteten Beziehungen mit den Geldgebern im Westen, vor allem dem Hauptgeber USA, repariert werden; dass die Aussichten auf ein Ende des auch durch die US-geführte internationale Intervention ab 2001 nicht beendeten Krieges sich verbessern und, vor allem, dass er es schafft das Land aus der akuten Wirtschaftskrise wieder herauszuführen.

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