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22.4.2015: Heidelberg, Deutschland

Podiumsdiskussion, „Frieden?! Afghanistan nach dem ISAF-Einsatz“

Diskussion mit Experten anlässlich der Uraufführung des Stückes „CONVERSION_2. Nach Afghanistan“

Theater Heidelberg, Probebühne, Mi 22.4.2015, 20.00 Uhr

Ankündigungstext des Theaters:

Wie gestaltet sich die politische und gesellschaftliche Situation nach dem Ende der ISAF-Mission und dem Abzug eines Großteils der NATO-Truppen in Afghanistan? Wie hat sich das Leben der Bevölkerung verändert? Und welche Ausblicke in die Zukunft lässt die gegenwärtige Lage zu? Anlässlich der Uraufführung CONVERSION_2. Nach Afghanistan kommen wir mit Experten über diese Fragen ins Gespräch.

Teilnehmer sind:

  • Thomas Ruttig ist Ko-Direktor des unabhängigen Afghanistan Analysts Network. Er ist seit Jahrzehnten ein Experte für das Land, ist journalistisch tätig und berät politische Institutionen.
  • Ahmad Nasir Formuli aus Kabul ist Puppenspieler, Regisseur und Schauspieler und floh kürzlich nach einem Anschlag während einer seiner Aufführungen aus Afghanistan. (siehe auch hier: )
  • Florian Kling ist Oberleutnant und Sprecher des Arbeitskreises Darmstädter Signal, dem kritischen Forum von Bundeswehrangehörigen.
  • Matthias Kock war Co-Autor des Drehbuchs und wichtiger Berater zum Afghanistan-Film „Zwischen Welten“. Darüber hinaus war er u. a. als interkultureller Einsatzberater und GIZ-Mitarbeiter lange Zeit in Afghanistan.
  • Felix Meyer-Christian ist künstlerischer Leiter der costa compagnie und reiste im Herbst 2014 nach Afghanistan, um für die Aufführung im Theater Heidelberg zu recherchieren.

Mehr Information auf der Website des Theater Heidelberg, hier.

Hintergrund-Material (u.a. viele Fotos und Videos aus Afghanistan) unter dem Titel „Traces of Afghanistan“ finden sich auf der Webseite der costa compagnie, hier.

 

23.4.2015: Kopenhagen, Dänemark

Lessons-Learned-Seminar zu Afghanistan

Öffentliches Seminar, organisiert von Danish Institute for International Studies (DIIS)

23. April, 9.15 bis 16.00 Uhr

Drei Panels:

  •       Konzeptionelle Aspekte: Wie haben Vorstellungen von Kohärenz, Integration und umfassender Herangehensweise sich über die Zeit des Afghanistan-Einsatzes entwickelt?
  •       Eindrücke aus dem „Feld“, aus den Blickwinkeln von Militär, Entwicklung, Diplomatie und humanitärer Akteure
  •       ein Blick in die Zukunft: Können integrierte Herangehensweisen verbessert werden?

Sprecher:

Barnett Rubin (CIC, New York University), Astri Suhrke (CMI), Finn Stepputat (DIIS), Andrew Wilder (USIP), Franz-Michael Skjold Melbin (EU Special Rep, Kabul), Thomas Ruttig (AAN) u.a.

Mehr Informationen, zu Anmeldung usw., über die DIIS-Webseite, hier.

 

25.4.2015: Berlin, Deutschland

Afghanistan-Podium auf dem Taz-Gedöns-Kongress „Was wirklich zählt“

13.00 Uhr, Berlin, Haus der Kulturen der Welt, Theatersaal

Für Gedöns in den Krieg“: Der Afghanistankrieg nach 9/11 wurde im Namen der Frauenbefreiung begründet – war das falsch?

Referierende:

Monika Hauser, Gynäkologin und Aktivistin,

Saghar Chopan-Daud, Politologin,

Thomas Ruttig, Direktor des Afghanistan Analysts Networks

Moderation: Sven Hansen, taz-Redakteur

Tickets gibt es ab 15. März im taz.café in der Rudi-Dutschke-Straße 23 in Berlin, online im taz.shop und am Veranstaltungstag an der taz.lab-Tageskasse des HKW. Weitere Informationen zu den Tickets und den Preisen finden sie hier.

Das gesamte Kongress-Programm hier.

 

3.5.2015: Basel, Schweiz

OPIUM: Ausstellung im Museum der Kulturen Basel (MKB)

Nächste Führung mit der Kuratorin Doris Buddenberg, Mitglied des Advisory Board des Afghanistan Analysts Network (http://www.afghanistan-analysts.org/) und frühere Landesdirektorin des UN-Drogenbekämpfungsprogramms (UNODC) in Kabul, am 3.5.2015 von 11.00 bis 12.00 Uhr

Ausstellungsdauer: 20. März 2015 – 24. Januar 2016

Mehr Information, unter anderem zu weiteren Führungen hier:

Einführungstext des MKB:

Opium: Kultisches Symbol, Arzneimittel, populäre Rauschdroge, Inspirationsquelle für Dichter und Schriftsteller, fremder Dreck, Kriegsgrund, braune Fee, heiliger Rauch, Satanswerk, Gift – kaum ein Attribut, das der Substanz Opium nicht angehängt wurde.

Die Ausstellung Opium folgt dieser klebrig-braunen Masse durch die wechselnden Wahrnehmungen und Urteile und zeigt Opium in seinen mythischen, fiktionalen, poetischen, angsterzeugenden, abstoßenden und inspirierenden Dimensionen.

„Hier schaltet sich freilich der Staatsanwalt ein. Aber ich bin nicht Zeuge. Ich verteidige nichts. Ich richte nicht. Ich trage belastende und entlastende Urkunden zum Prozess des Opiums bei.“ Jean Cocteau, 1930

Das Opium hat sich nicht geändert, unsere Wahrnehmungen und Urteile darüber sehr wohl.

 

 

 

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