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Im Moment findet im Kabuler Stadtteil Wazir Akbar Khan gerade eine Mahnwache für die Opfer der Terroranschlagsserie gestern in Paris statt. Bewohner der afghanischen Hauptstadt haben Kerzen aufgestellt, die das Wort „Peace“ formen. Damit schließen sich nun auch die Kabulis den weltweiten Solidaritätsbekundungen an. Organisiert wurde dies von Zivilgesellschaftsaktivisten. Die Fotos stammen vom Twitter-Konto @Kawoon Khamoosh, eines afghanischen Journalisten.

Mahnwache für die Opfer der Paris-Anschläge heute in Kabul. Fotos: Kawoon Khamoosh.

Mahnwache für die Opfer der Paris-Anschläge heute in Kabul. Fotos: Kawoon Khamoosh.

 

 

In den sozialen Netzwerken hatten auch viel Afghanen ihren Abscheu über die Anschläge mitgeteilt. Ein Tweeter sagte: „Dieser Angriff zeigt, dass Terroristen zu keiner Religion gehören.“

Hier mein AAN-Kollege Ehsan Qaane:

Terrorism is a global threat. We have to stand together against it. #Paris #tabasum #ZabulBeheading #ZabulSeven

 

(Zum Vergrößern bitte anklicken)

 

Und zwei Tweets von Afghaninnen:

 

Oft wurde verständlicherweise angefügt, dass man das hierzulande fast jeden Tag habe. In der Tat: Heute ereignete sich in Laschkargah, Hauptstadt der Provinz Helmand im Süden, ein weiterer Selbstmordanschlag. Beim Angriff auf einen NATO-Konvoi (wahrscheinlich US-Truppen) wurden elf Menschen verletzt und ein Zivilist getötet.

Nach dem Anschlag in Laschkargah heute. Foto: 1TV.

Nach dem Anschlag in Laschkargah heute. Foto: 1TV.

 

Gestern hatten in getrennten Twitter-Statements auch Präsident Aschraf Ghani und Exekutivchef Abdullah die Anschläge verurteilt. Eine Presseerklärung (in Dari) von Ghani findet sich hier.

 

 

 

 

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