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Sichere Zonen in Afghanistan?

Vortrag und Diskussion

Donnerstag, 31. März 2016
19.00 Uhr im Gewerkschaftshaus, Bremen

Bahnhofsplatz 22 – 28 / Haupteingang: An der Weide

Tivoli-Saal

 

Afghanistan ist nach Syrien das zweitgrößte Herkunftsland der Flüchtlinge, die Asyl in Deutschland suchen. Innenminister de Maizière hat bei seinem kürzlichen Besuch in Kabul sichere Gebiete in Afghanistan ausgemacht, in die abgelehnte afghanische Asylbewerber*innen abgeschoben werden sollen. Demgegenüber hält das Auswärtige Amt in einem (unveröffentlichten) Lagebericht der Deutschen Botschaft eine „Rückführung für kaum möglich“.
 In den Medien gibt es unterschiedliche Berichte über die Situation vor Ort. Afghanische Flüchtlinge fürchten sich vor einer Abschiebung.

Titelseite des UNAMA-Report 2015: Ein Mann trägt ein verletztes Mädchen nach einem Selbstmordanschlag in Laschkargah, Helmand,16 März 2015. © 2015/AP/Abdul Khaliq.

Titelseite des UNAMA-Report 2015: Ein Mann trägt ein verletztes Mädchen nach einem Selbstmordanschlag in Laschkargah, Helmand,16 März 2015. © 2015/AP/Abdul Khaliq.

 

Thomas Ruttig, Mitbegründer
 und Ko-Direktor des Afghanistan Analysts Network (AAN), der erst kürzlich vor Ort war, wird seine Analyse der Situation vorstellen und anschließend für Fragen und die Diskussion zur Verfügung stehen. Ruttig hat mehr als zehn Jahre in Afghanistan und Pakistan gearbeitet und gelebt, u.a. als Mitarbeiter für die Europäische Union und die Vereinten Nationen. Er spricht die Landessprachen und verfügt über vielfältige Kontakte in der Region. http://www.afghanistan-analysts.org

Veranstalter:

Afghanisch-Deutsche Kulturinitiative e.V.,
 Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz), DGB Bremen, 
Flüchtlingsrat Bremen, 
Bremer Friedensforum

Kontakt:
Annegret Merke
Afghanisch-Deutsche Kulturinitiative e.V. annegret.me@gmx.de

 

Mehr Infos auf dem Flyer zur Veranstaltung, hier:

20160331-veranstaltung-flyer-bremen-sichere_zonen.pdf

 

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