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Edriss Barakzai. Bildschirmfoto der taz-Seite.

Edress Barekzai. Bildschirmfoto der taz-Seite.

 

Nun habe ich liebenswürdigerweise von Autorin Juliane Hanka die lange gesuchte taz- Reportage (“Zum Fürchten”) erhalten, die ich schon in diesem Blogeintrag empfahl bzw ankündigte. Sie handelt von Edriss Barekzai, einen schon länger in Dresden lebenden Afghanen, der als Flüchtlingssozialarbeiter für die Caritas arbeitet und schildert, was er in dieser Zeit erlebt bzw erduldet hat.

Sie können den Text im PDF-Format hier lesen:

20160226 Zum Fürchten_taz, Hanka, Afghane in Dresden

oder nun doch auch auf der taz-Webseite hier.

 

Ein anderer Afghane kam vor 88 Jahren nach Dresden – was den wenigsten bekannt sein dürfte: König Amanullah und Königin Soraya besuchten 1928 auf seiner Europa-Reise nicht nur die Reichshauptstadt, die völlig aus dem Häuschen war (immerhin war Amanullah das erste Staatsoberhaupt, dass das Land seit Ende des 1. Weltkriegs besuchte, und dann auch gleich ein gekröntes – was einigen wilhelminischen Phantomschmerz auslöste), sondern auch die Elbmetropole. (Gut, dass er damals dort war; heute würde wahrscheinlich Pegida gegen den „Fremdling“ demonstrieren.) Hier ein kurzes zeitgenössisches Filmdokument.

Damit wären wir auch wieder bei unserer – nun ja – aktuellen Berichterstattung über den Amanullah-Besuch 1928 – die wir wegen aktueller Ereignisse (erster deutscher „Rückführungsflug“ afghanischer Flüchtlinge nach Kabul) unterbrochen hatten.

Nächster Teil:

„Oberschöneweides verlorener Amanullah-Saal und der Straßenfeger von Königs Wusterhausen“

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