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Heute ist Earth Day, ein von Studenten in den USA erdachter Umwelt-Aktionstag. Auch in Afghanistan hat er ein Echo gefunden.

Außerdem wird heute in Paris das neue UN-Klimaabkommen unterzeichnet, in dem auch Afghanistan Partei ist. Mein Beitrag zur Klimasituation Afghanistans bei AAN hier.

Baumpflanzaktion zum Earth Day 2011 in Afghanistan. Foto: Earth Day Network.

Baumpflanzaktion zum Earth Day 2011 in Afghanistan. Foto: Earth Day Network.

 

Der Dachverband der britischen und irischen Afghanistan-NGOs (BAAG) etwa postete einen Blogeintrag über eine Initiative im Distrikt Tagab-e Keshm in Badachshan. Die Gegend sei wegen des massiven Holzeinschlags und des nichtnachhaltigen Sammelns medizinisch verwendbarer Heilkräuter verödet. Regenfälle gingen zurück, Erdrutsche und Erosion nahmen zu. Lebensräume wild lebenden Tiere wurden zerstört.

Aber seit drei Jahren hat die Zusammenarbeit lokaler Gemeinschaften mit einer NGO Rural Green Environment Organization (RGEO) die Situation enorm verbessert. Es gab, was man als „Bewusstseinsarbeit“ bezeichnet; in 90 Dörfern wurde die Beschaffung von Feuerholz diversifiziert, wilde Weinstöcke bepfropft, um essbare Trauen gewinnen zu könne, Ersatzbäume gepflanzt, entwaldete Berghänge wieder aufgeforstet. Insgesamt wurden 200.000 Bäume neugepflanzt. Wildtiere wir Schneeleoparden, Bären und Hirsche sind zurückgekehrt und stehen jetzt unter Schutz.

Ich dachte, angesichts der Nachrichten von Anschlagsgewalt und Flüchtlingselend könnten uns ein paar Frühllingsfotos aus Afghanistans Natur gut tun. Bevor wir wieder zur meist eher unerfreulichen Tagesordnung übergehen.

 

 

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