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Obama ist nicht nur „größer Angela-Merkel-Fan jenseits der Uckermark“ (taz-Kommentar 26.4.16; auch das Foto ist ansehenswert), sondern auch größer Fan der Bundeswehr jenseits des Bendler-Blocks, des Einsatzführungskommandos in Geltow und der Vereinigung der Freunde des Vernetzten Sicherheitsansatzes.

Auch schon lange geschlossen... Foto: Thomas Ruttig (2007)

Auch schon lange geschlossen… Foto: Thomas Ruttig (2007)

 

Wenn Sie sich Afghanistan anschauen, sehen Sie, dass die deutschen Truppen dort von ganz wesentlicher Bedeutung gewesen sind und die Afghanen dabei unterstützen, ihr eigenes Land zu verteidigen.

Das sagte er auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Merkel am Sonntag in Hannover (hier wiedergegeben „anhand der Simultanübersetzung“ auf der Webseite der Bundesregierung).

Und das sind Merkels dürre Worte zum Thema Afghanistan:

Wir haben über Afghanistan gesprochen. Afghanistan muss weiter auf einem Kurs gehalten werden, der den Afghanen eine vernünftige Zukunft verspricht [und von der Flucht nach Europa abhält – meine Ergänzung]. Deutschland ist bereit, sich hier weiter militärisch zu engagieren. Wir sind sehr dankbar, dass die Vereinigten Staaten von Amerika an dieser Stelle weiterhin eine große Verantwortung tragen wollen. Ich glaube, die Botschaft an die Taliban muss sein: Die internationale Staatengemeinschaft lässt Afghanistan nicht im Stich. (…)

Angesichts der grauenvollen Anschläge, die wir auf der ganzen Welt sehen – in Paris, Brüssel, Istanbul und San Bernardino [frau hätte hier auch Kabul erwähnen können] -, haben wir darüber gesprochen, wie wichtig es ist, dass wir weiterhin im Bereich der Sicherheit zusammenarbeiten. In Afghanistan werden wir weiterhin die afghanischen Truppen in ihren Anstrengungen, gegen ISIL, Al-Qaida und die Taliban vorzugehen, stärken. (…) 

Deutschland ist in einigen Bereichen sehr langfristig im Einsatz, den wir auch fortsetzen; ich nenne das Beispiel Afghanistan.

 

 

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