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Being Pashtun (eines der Vortragsthemen): Melonenesser in Kandahar. Foto: Thomas Ruttig (2005).

Being Pashtun…: Melonenesser in Kandahar. Foto: Thomas Ruttig (2005).

 

Bitte schonmal vormerken:

 

Die dritte Veranstaltung der

Vortragsreihe-Afghanistan im Sommersemester 2016

des Zentralasien-Seminars am Institut für Asien- und Afrikawissenschaften der Berliner Humboldt-Universität

 

am 01. Juni 2016 um 18 Uhr c.t.

in der Invalidenstraße 118 (Raum 507)

 

Dort gibt es einen Vortrag von

Andreas Dürr, M.A.

zum Thema

Being Pashtun, Being Muslim, Being Modern:

Islamische Bildung zwischen Kabul und Islamabad

 

Religiöse und säkulare Bildung galten in Afghanistan lange Zeit als unvereinbar: je nach Einstellung der Betrachter stehen Madrasas auf der einen und staatliche Schulen und Universitäten auf der anderen Seite entweder für Zentren des religiösen Extremismus oder des Unglaubens. Doch gerade im religiösen Hochschulbereich scheint man diese Kluft zu überwinden: viele Studenten und Dozenten in den Bereichen Scharia bzw. Islamkunde an religiösen Hochschulen in Kabul und Jalalabad durchliefen religiöse und säkulare Bildungssysteme, oftmals zunächst im Nachbarland Pakistan. Durch diesen Hintergrund prägen sie einen wichtigen gesellschaftlichen Diskurs um Modernität, lokale Traditionen und Werte sowie die Frage, wie man heute diese Bereiche als gebildeter Muslim und Paschtune vereinbaren kann.

Andreas Dürr M.A. studierte Ethnologie, Islamkunde und Politikwissenschaft an der Eberhard- Karls-Universität Tübingen. Er promoviert in der Abteilung für Ethnologie der Universität Tübingen zu islamischer Bildung und paschtunischen Traditionen in Ostafghanistan. Neben mehreren Feldforschungsaufenthalten in Afghanistan forschte und arbeitete er in Pakistan und Tadschikistan.

 

Alle weiteren Termine, genauere Informationen zu Themen und Veranstaltungsort hier:

HUB Vortragsreihe Afghanistan Sommersemester 2016

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