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  • Not a Refugee: Ensemble HOPE. Iranische und afghanische Musik

  • Do, 15.09.2016 ab 20:00 Uhr
  • Das Internationale Theater Frankfurt
    Hanauer Landstraße 5-7 (Zoo-Passage)
    60314 Frankfurt

Iranische und afghanische Musikmit dem Meister der Robab, Ustad Ghulam Hussain, Mirweis Neda (Tabla), Pejman Jamilpanah (Tar, voc), Rohad Elyas (voc), Johanna-Leonore Dahlhoff (Flöte) & Dennis Merz (Gitarre).

HOPE spielen klassische wie populäre afghanische, iranische und persische Stücke. Dahlhoff und Merz bringen ihre europäischen Einflüsse ein.

Mehr Infos hier.

 

Einer von Poetry Project: Shah Zamir Hataki, 16, Afghanistan. Foto: Poetry Project.

Einer von Poetry Project: Shah Zamir Hataki, 16, Afghanistan. Foto: Poetry Project.

 

  • The Poetry Project: Gedichte junger afghanischer Flüchtlinge

Die zweite und letzte Lesung des Poetry Projects mit jungen afghanischen Flüchtlingen (ich berichtete) findet im Rahmen des Jugendprogramms des Berliner Literaturfestivals statt – für Freunde der persisch- und pashto-sprachigen Poesie und auch der aktuellen Politik:

Freitag, 16.9.2016 um 11.30 Uhr auf der Gartenbühne des internationalen Literaturfestivals, Schaperstraße 24, Berlin-Wilmersdorf

Mehr Info, Tickets und Rezensionen hier.

 

Schön und unzerstört

Unter den Trümmern des Krieges

 

In der östlichen Welt gelten Gedichte als das kollektive Gedächtnis der Völker, an dem alle mitschreiben, gleich, ob arm oder reich, glücklich oder in tragischer Zeit geboren.

Die Älteren erzählen den Kindern Geschichten in Versen und so ist die Poesie eine dort weithin vertraute Form.

Acht Monate lang trafen sich die allein nach Europa geflüchteten 14- bis 18jährigen Jugendlichen aus Afghanistan und Iran immer wieder mit ihren Poesie-Mentoren in Berlin. Sie verfassten Verse über Todesangst, Sehnsucht und Fremdheit und ihre Geschichten geben einen seltenen Einblick, wie sie den Krieg erleben und warum sie sich ausgerechnet hierher, in die Bundesrepublik flüchteten, aber auch, wie sie uns sehen, die Deutschen.

Entstanden sind sehr persönliche Zeilen, die zeigen, dass unter den Trümmern des Krieges die poetische Seele einer Jahrhunderte alten Hochkultur lebt, schön und unzerstört, auch in dieser jungen Generation.

Im Versemachen finden die Jugendlichen ihre Stimme.

Susanne Koelbl

 

 

 

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