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Heute mal zunächst auf Dari und Pashto, mit Dank an die Redaktion der Deutschen Welle und insbesondere Autorin Waslat Hasrat-Nazimi (@WasHasNaz), die mir auch die deutsche Fassung dieses Artikels zur Verfügung stellten:

 

برای پناهجویان افغان هنوزهم زمینه شرکت به کورس های ادغام داده نمی شود

پناهجویان افغان در آینده نیز دسترسی به کورس های ادغام، که سازگاری شان را در جامعه آلمان سهل تر می سازد، نخواهند داشت. این خبر را یک سخنگوی وزارات داخله آلمان به درخواست دویچه وله بیان داشته است.

در اصل، مجوز دسترسی به کورس های ادغام به میزان متوسط قبولی پناهندگی، اعطای موقعیت حفاظت از پناهجویان و مشخص ساختن عدم اخراج اجباری پناهجو به کشور مبدأ شان بیش از 50 در صد، وابسته است. این میزان به اصطلاح „چشم انداز خوب ماندن را“ برای پناهجویان مشخص می سازد که برای شرکت درکورس های ادغام الزامی است. سخنگوی وزارات داخله آلمان گفته است که „اگر مجموع تصمیم گیری ها کافی هم باشد، اما بنابراین پناهجویان افغان نمی توانند در حال حاضر در جریان روند پناهندگی به کورس های ادغام ایالات شرکت داشته باشند.“
کورس های ادغام شامل یک دوره کورس های آموزش زبان به طور فشرده است و در پهلوی آموزش زبان البته این کورس ها شامل دوره های جهت یابی است که حقوق و تعهدات برای همزیستی در آلمان را برای پناهجویان یاد می دهد.

Hier den Dari-Text weiterlesen.

ولې په آلمان کې افغان مهاجر لا هم د ادغام کورسونو ته لاس رسې نه لرې؟

په راتلونکې کې به هم افغان مهاجر د ادغام کورسونو ته چې په آلماني ټولنه کې د هغوی ژوند ته آسانتیا برابروي، لاس رسی و نه لري. دغه خبره د آلمان د کورنیو چارو وزارت یوه ویاند د دویچه ویله د یوې پوښتنې په ځواب کې کړې ده.

اساسا په اوسني وخت کې مقررات دا دي چې که چیرې په آلمان کې د یوه هیواد د پناه غوښتونکو د سیاسي پناه غوښتنې د قبولیدو او یا هغوی ته د مهاجر د حیثیت د منل کیدو او یا د نه اخراج چانسونه له پنځوس سلنې څخه لوړ وي، نو هغوی کولای شي چې د ادغام او ژبې په کورسونو کې آن د پناه غوښتنې د وړاندې کولو سره سم گډون وکړي.

دغه فیصدي چې په اصطلاح د مهاجرو « د پاتې کیدو د ښه چانس» په نامه هم یادیږي، په حقیقت کې د آلماڼي ژبې د زده کړې او د ادغام د کورسونو کې د شمولیت لپاره شرط گنل کیږي.

Hier den Pashto-Text weiterlesen.

 

Afghanische Flüchtlinge bekommen weiterhin keinen Zugang zu Integrationskursen

Integrationskurse sind von der Schutzquote der Asylbewerber abhängig. Obwohl die Quote der anerkannten afghanischen Flüchtlinge jetzt 50% übersteigt, bleibt ihnen der Zugang zu Integrationskursen weiterhin verwehrt.

Afghanische Flüchtlinge erhalten auch in Zukunft keinen Zugang zu deutschen Integrationskursen, die ihnen die Eingewöhnung in die deutsche Gesellschaft erleichtern könnten. Das teilte ein Sprecher des Bundesministeriums für Inneres der DW auf Anfrage mit.

Grundsätzlich gilt, dass die Berechtigung durch die durchschnittliche Quote der Asylanerkennungen, der Gewährung von Flüchtlingsschutz und der Feststellung eines Abschiebeverbots der Flüchtlinge eines Herkunftslands über 50% geregelt ist. Die Quote kennzeichnet eine sogenannte „gute Bleibeperspektive“ für Flüchtlinge, die für die Teilnahme am Kurs erforderlich ist. „Auch wenn die Gesamtzahl der Entscheidungen ausreichend sein dürfte, können daher Asylsuchende aus Afghanistan aktuell während des Asylverfahrens nicht am Integrationskurs des Bundes teilnehmen“, so der Sprecher des Innenministeriums.

Der Integrationskurs beinhaltet sowohl einen intensiven Sprachkurs, als auch einen Orientierungskurs, der die Rechte und Pflichten für das Zusammenleben in Deutschland vermittelt. Bisher ist es Flüchtlingen aus Syrien, Irak, Iran, Eritrea und Somalia möglich an so einem Integrationskurs teilzunehmen.

Bis vor kurzem wurde diese Quote bei afghanischen Flüchtlingen nicht erfüllt. Erstmals im Oktober dieses Jahres erreichte die Schutzquote nach Angaben des Bundesministeriums für Migration und Flüchtlinge 51,3%.Trotzdem sind keine Integrationskurse für Afghanen geplant. Der Sprecher des Innenministeriums weist auf die Langfristigkeit der Ergebnisse der Schutzquote hin. „Ausschlaggebend dabei ist, dass die Anzahl positiver Asylentscheidungen über einen längeren Zeitraum konstant jeden Monat über 50% liegt“, so der Sprecher. Aus einzelnen Monatsergebnissen lasse sich daher noch kein Trend ablesen. Im Zeitraum Januar bis September lag die Schutzquote für Asylsuchende aus Afghanistan bei 47,0 %.

Bundesinnenminister Thomas de Maizère setzt sich für mehr Abschiebungen von afghanischen Flüchtlingen ein. Das gab er am Mittwoch (30.11.) bei der Herbstkonferenz der Innenminister in Saarbrücken bekannt. „Wir können nicht deutsche Soldaten und Polizisten ins Land schicken, die für mehr Sicherheit sorgen“ und dann afghanische Asylbewerber in Deutschland lassen“, sagte der CDU-Politiker.

 

 

 

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