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Wer Lust und Zeit hat, sich über Weihnachten noch einmal mit dem Thema Abschiebungen nach und Situation in Afghanistan zu beschäftigen, kann sich dieses Audio einer Interviews mit dem freien Radiosender Corax in Halle (Sachsen-Anhalt) anhören. Es ist zwar nur ein kleiner Sender, aber der Vorteil ist, dass er mehr Zeit für solch ein Interview eingeplant hatte, als das so mancher größere Sender tut.

Pro Asyls Protest-Postkarte.

Protest-Postkarte von pro Asyl.

 

Hier der kurze Einleitungstext von der Radio-Corax-Webseite.

Afghanistan-Experte Thomas Ruttig spricht über die Situation im Land

Immer wieder heißt es aus Kreisen der Bundesregierung, dass Teile von Afghanistan “sicher genug” seien für Menschen vor Ort. An Formulierungen dieser Art wird mit aller Stringenz weiter festgehalten. Vor Ort in Afghanistan halten aber die Auseinandersetzungen zwischen der Regierung und den Taliban weiter an. Immer wieder gibt es zivile Opfer. Und dennoch wurden letzte Woche Donnerstag 34 Menschen nach Afghanistan abgeschoben. Sie wurden vom Frankfurter Flughafen aus nach Kabul geflogen. Einige der Personen, die mit im Flieger sitzen sollten, konnten durch Eilanträge noch vor der Abschiebung bewahrt werden und ein junger afghanischer Geflüchteter hat Kirchenasyl in einer Gemeinde in Bayern erhalten. Doch die Abschiebungen sollen weitergehen. Experten kritisieren diese Abschiebepraxis scharf. So auch der Afghanistan-Experte Thomas Ruttig, der Co-director bei Afghanistan Analysts Network ist und sich immer wieder in Afghanistan aufhält.

https://thruttig.wordpress.com/ https://www.aan-afghanistan.org

 

 

 

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