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Ein weiteres der 69 am 3. Juli aus Deutschland Abgeschobenen ist der 21-jährige Allahjar J., bis dahin in Wolfratshausen in Bayern. Dort wird er unauffällig, arbeitsam, lernbegierig, von Kollegen in seiner Ausbildungsstischlerei, die ihn gern behalten hätten, als mögliche „künftige Fachkraft“ bezeichnet.

Allein fünf weitere der Abgeschobenen kamen aus zwei Berufsschulen in Ulm, ebenfalls Bayern. Einer von ihnen ist Nawid, über den schon berichtet wurde.

Hier bei Panorama ansehen.

Und hier eine längere Textversion.

Kleines Schmankerl: Noch nicht einmal CDU-Innenexperten kennen die Rechtslage für Abschiebungen nach Afghanistan und behaupten – die meisten Leute auf dem Flug diskriminierend in die falsche Ecke stellend (nach Panorama-Recherche waren 50 der 69 „weder Straftäter noch Gefährder“) –, dass es sich nur um Straftäter und Gefährder gehandelt habe. Oder kannten sie gar die Wahrheit, und stellten sie nur falsch dar?

Schuster korrigierte seine Aussage später. Aber da könnte sich seine Falschaussage schon in vielen Köpfen festgesetzt haben.

Hier zu weiteren Fällen auf Afghanistan Zhaghdablai weiterlesen.

Bildschirmfoto: Panorama