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Eine kürzere Variante dieses Artikels sowie ein Kommentar wird morgen in der gedruckten taz erscheinen. Online steht er schon (hier).

 Ich bitte auch um Verständnis, dass ich erst mit Verzögerung zu dem Anschlag (wie auch zu anderen Ereignissen) berichte. (Ich sah, dass viele schon gestern auf meiner Seite nach Neuigkeiten dazu gesucht haben.) Ich bin keine Nachrichtenagentur, die sofort reagieren kann und will, und muss erst möglichst viele vorliegende Berichte und sonstigen Quellen auswerten. Ich bitte also jeweils um etwas Geduld.

 

Mindestens 81 Menschen wurden umgebracht und 236 weitere verletzt, als am Sonnabend Selbstmordattentäter in Kabul eine Protestdemonstration angriffen. (Die Zahl 236 stammt allerdings aus einer Meldung, als die Zahl der Toten noch bei 64 lag, siehe hier.) Es war der schwerste Anschlag in Afghanistan seit Ende der Taleban-Herrschaft und Beginn der US-geführten Intervention 2001.

Der Anschlag hätte noch schlimmer ausfallen können, denn nur einer von drei Angreifern konnte seinen Sprengstoff auslösen, der offenbar (nach einem Bericht des Guardian, der sich auf Augenzeugen beruft) im Wagen eines Eiskremverkäufers versteckt war. Er sprengte sich in der Nähe eines LKW in die Luft, den die Führer der Protestbewegung als provisorische Rednertribüne verwendeten. Einige von ihnen wurden verletzt, darunter der Parlamentsabgeordnete Ahmad Behzad und Zulfikar Khan Omid, Vorsitzender einer kleineren Hasara-Partei. Unter den Toten dürften aber vor allem „einfache“ Demonstranten sein, die sich um den LKW drängten, um die Reden zu hören. Bei einem zweiten Attentäter versagte die Sprengvorrichtung; der dritte wurde von der Polizei erschossen.

Tausende Angehörige der schiitischen Minderheit der Hasara waren zum zweiten Mal seit Mai auf die Straße gegangen, um gegen eine angebliche Benachteiligung durch die Regierung zu protestieren. (Analysen der Proteste und der ersten Protestdemo am 16. Mai 2016 hier auf deutsch bei Afghanistan Zhaghdablai und hier auf englisch bei AAN.) Auslöser war der Streit um den Verlauf einer neuen, trans-mittelasiatischen Stromtrasse namens TUTAP, der – entgegen ursprünglicher Planungen – nicht durch die Hasara-Mehrheitsprovinz von Bamian verlaufen soll. Inzwischen haben sich die Proteste auf andere soziale Themen ausgeweitet.

Die Szene des TUTAP-Protests am Deh-Masang-Platz kurz vor dem Anschlag. Foto: Tolo

Die Szene des TUTAP-Protests am Deh-Masang-Platz kurz vor dem Anschlag. Foto: Tolo

... und kurz danach. Foto: Tolo.

… und kurz danach. Foto: Tolo.

 

IS in Afghanistan

Der Ableger des Islamischen Staates (IS) für Afghanistan und Pakistan bekannte sich über soziale Medien sowie die ihm nahestehende Nachrichtenagentur Amaq (die auch die Anschläge in Nizza und Würzburg und selbst den Amoklauf in München vermeldete und für sich reklamierte) zu dem Anschlag. Lokale Medien berichteten aus dessen Hochburg im ostafghanischen Distrikt Atschin, dort hätten Kämpfer Freudenkundgebungen abgehalten. Nach afghanischen Medienangaben soll auch ein dort ansässiger IS-Kommandant mit dem Kampfnamen Abu Ali (Alis Vater – vielleicht sogar das eine Verhöhnung der Schiiten, deren großes Idol der Schwiegersohn des Propheten Muhammad, Ali, ist) für das Attentat verantwortlich gewesen sein; allerdings war dieser Name bisher unbekannt.

Die Taleban – Gegner sowohl der Zentralregierung als auch des IS – dementierten sofort jede Beteiligung. Nicht nur die Regierungstruppen, sondern auch – und mitunter in erster Linie – gehen die Taleban militärisch gegen IS-Gruppen vor, die sie als unerbetene Konkurrenz in einer militärischen Arena betrachten, die sich dominieren und für sich beanspruchen.

In der Tat unterscheidet sich die „Handschrift“ des Anschlags von der der Taleban: Diese greifen in der Regel militärische oder Regierungsziele an und nehmen dabei auch den Tod von Zivilisten in Kauf, vermieden bisher aber Angriffe auf rein zivile Ziele. Der IS hingegen kennt offenbar überhaupt keine Skrupel. Er will vor allem, wie in Irak und Syrien, einen dauerhaften Konflikt zwischen Schiiten und Sunniten erzeugen. In Afghanistan leben beide Bevölkerungsgruppen seit Ende der Talebanherrschaft und trotz existierender gegenseitiger Vorurteile und manchmal auch Spannungen friedlich miteinander. Frühere versuche, solche Konflikte auszulösen, wie ein Doppelanschlag in Kabul und Masar-e Scharif während des schiitischen Aschura-Gedenkmonats 2011, als zusammen über 80 Menschen getötet wurden, scheiterten.

Der Anschlag ist auch eher ein Ausdruck der Schwäche des IS, der seit seinem Auftauchen in Afghanistan Anfang 2015 fast alle Gebiete wieder verloren hat, die er zeitweise kontrollierte (und das waren nur kleine Gebiete, Teile weniger Distrikte in wohl fünf Provinzen; davon sind wohl nur Teile Atschins und Kots in Nangrahar übriggeblieben). Der örtliche IS-Ableger ist keine starke Gruppierung. US-Angaben, dass er über 1000 bis 3000 Kämpfer verfüge, dürften zu hoch gegriffen sein, zumindest deren oberes Ende. Das versucht er, wie in Syrien und Irak, mit Terrorangriffen wie diesem zu kompensieren. (Ein ähnliches Argument wird ja oft auch gegen die Taleban ins Feld geführt – allerdings haben die in Afghanistan eine gewisse Basis, was man vom IS nicht sagen kann.) In letzter Zeit waren Gerüchte von einer Kabuler IS-Zelle im Umlauf.

Bereits im April 2015 hatte IS einen Selbstmordanschlag auf eine Bankfiliale in Jalalabad verübt.

Es scheint das Ziel nun auch des Ablegers der IS in Afghanistan zu sein, wie schon in Irak und Syrien (und in Pakistan, wo das von Gruppen betrieben wird, die schon vor dem IS existierten und ihm nun z.T. beigetreten sind) die schiitische und die sunnitische Bevölkerung in einen Gewaltkonflikt zu treiben. In Afghanistan war das jedoch bisher noch immer fehlgeschlagen. (Meine früheren Analysen hier und hier und hier.)

Präsident Aschraf Ghani hatte im März den IS in Afghanistan für besiegt erklärt. Allerdings musste er vorige Woche nach Nangrahar reisen, um dortige Kommandeure zu einer Intensivierung ihrer Aktivitäten gegen den IS zu mahnen. Schon am 21. Juli wurden Kämpfe mit IS aus Nangrahar gemeldet, und am Tag des Anschlags begannen dort weitere afghanische Anti-IS-Operationen. Zudem berieten vor vier Tagen 30 Verteidigungsminister der Anti-IS-Koalition in Washington über eine weitere Intensivierung des Kampfes. Auch Obama äußerte sich. So schnell kann man aber einen solchen Terrorangriff als „Antwort“ wohl nicht planen. Wegen des eindeutigen Anschlagsziels – der schiitischen Bevölkerungsgruppe – dürften m.E. auch die Einschätzungen einiger Beobachter nicht zutreffend sein, die den Anschlag als Rache für kürzliche Anti-IS-Operationen in Ost-Afghanistan interpretierten. (Ich persönlich glaube auch nicht, dass sich die IS-Ideologen von Opfern in den eigenen Reihen sehr beeindrucken lassen.)

Die Debatte in Afghanistan

Präsident Ghani erklärte einen nationalen Trauertag und benannte den Platz des Anschlags in West-Kabul, Maidan-e Deh Mazang, in Maidan-e Schuhada – Platz der Märtyrer – um. Zugleich verbot er für zehn Tage alle öffentlichen Kundgebungen. Polizei beendete in der Nacht zum Sonntag eine kleinere Protestkundgebung auf dem Märtyrerplatz. Trotzdem fanden am Sonntag die Begräbnisse der Opfer statt. Zahlreiche Freiwillige spendeten Blut für die Verletzten.

Die Demonstration war von den Organisatoren des ersten Protests am 16. Mai – der absichtlich doppeldeutig benannten Be- bzw. Erleuchtungsbewegung (Jombesch-e Roschnaji) und dessen Führungsgremium, dem Hohen Volksrat – breit angekündigt worden. Die Protestanführer kündigten auch an, dass die Proteste zeitlich unbegrenzt sein sollten und man erst nach Hause gehen werde, wenn alle Forderungen erfüllt seien.

Die Regierung hatte, wie schon bei der ersten Demo, versucht, die Organisatoren in dreitägigen Verhandlungen von dem Protest abzubringen. Auch wurde die Bildung einer zehnköpfigen Kommission vorgeschlagen (5 von der Regierung, fünf von den Protestlern), um “technische, ökonomische und andere Aspekte der TUTAP-Route zu prüfen (vermutlich hätte sie nicht die Macht gehabt, den Regierungsbeschluss zu kippen). Das war den Protestlern zu wenig, die eine Kommission aus eigenen Vertretern sowie von internationalen Organisationen wollten (was natürlich die Regierung, die außen vorbleiben sollte, nicht akzeptieren kann). Der Volksrat lehnte eine Absage der Proteste ab. Daraufhin sperrte die Polizei viele Straßen in Richtung Zentrum und Präsidentenpalast mit Containern ab; sie führte auch Sicherheitsbedenken als Grund an. Allerdings hieß es am Sonntag gegenüber der New York Times, man habe keine „konkreten“ Hinweise auf einen etwaigen Anschlag auf diese Demonstration.

Allerdings war die Organisatorengruppe gegenüber Mai kleiner geworden. Die großen Hasara-Parteien hatten sich wieder ausgeklinkt, um nicht in Konflikt zur Regierung zu kommen (zu der einige ihrer Führer gehören; Ghani hatte ihnen im Mai mit Rauswurf gedroht), aber wahrscheinlich auch, weil sie ein schlechtes Gewissen haben – denn sie haben offenbar die regierungsintern bekannte Entscheidung gegen die Bamian-Route nicht mitbekommen. (Das war in Dokumenten mit hunderten Seiten Umfang enthalten.) M.E. sind die Diskriminierungsvorwürfe gegen die Regierung auch übertrieben. Es gibt keine gesetzliche Diskriminierung der Hasaras mehr, wohingegen die lange historische Diskriminierung (die natürlich nachwirkt) umbestritten ist – genau wie gegenseitige Vorurteile.

Gerade viele junge paschtunische Intellektuelle haben sich scharf gegen die Proteste geäußert, den Protestierenden „Gefährdung der nationalen Einheit“ vorgeworfen und sogar in Verkehrung der Umstände für zunehmende ethnische Diskriminierung verantwortlich gemacht haben (siehe z.B. hier). (Ich habe einige sehr unschöne Äußerungen aus dieser Richtung persönlich gehört und auch in sozialen Medien gelesen.) Ich kann mir auch durchaus vorstellen, dass solche Stimmen „im Palast“ laut geworden sind; im Mai hatte man ja sogar vermutet, die Proteste seien ein Komplott zum Sturm der Palastes und zum Sturz der Regierung – was andererseits einige, aber Randstimmen bei den Protesten auch gesagt hatten…)

Andererseits waren auch einige Hasara-Protestanführer und ihre z.T. jungen Anhänger waren – schon vor dem Anschlag – hochemotionalisiert, und Verschwörungstheorien sind auf allen Seiten verbreitet. Dazu gehören Vorwürfe, dass Iran die Proteste finanziere (was ja sogar der Fall sein kann – allerdings sind Ursachen für den Protest trotzdem legitim). Die Äußerungen paschtunisch-nationalistischer Heißsporne, die z.T. Jobs in der Regierung haben, werden auf die gesamte Regierung übertragen (siehe „Rassismus“-Vorwürfe bei Protesten im Mai bei einem London-Besuch Ghanis). In der Tat hat die Ghani-Regierung bei der TUTAP-Entscheidung intransparent, unprofessionell und vielleicht sogar unehrlich gehandelt (dasselbe trifft auf einige Hasara-Führer zu) – aber das als Diskriminierung auszulegen, führt wohl doch zu weit.

Gerade die Straßensperren haben nun zu Vorwürfen an die Regierung geführt. Die Container hätten Krankenwagen daran gehindert, zu den Verletzten zu kommen. “Die Regierung stellt Container zu ihren eigenen Schutz auf, aber kann nicht die Sicherheit für ihre Bürger gewährleisten, selbst wenn sie zahlreiche Sicherheitskameras vor Ort haben“, sagte Ahmad Behzad, in Anspielung auf die Beobachungsballons, die ständig über Kabul schweben. Auch seien zu wenig Polizisten vor Ort gewesen, und sogar „eine Minute“ vor der Explosion abgezogen worden – was mich an die angebliche Warnung an die israelischen Staatsbürger vor den 9/11-Anschlägen anhört, als Verschwörungstheorie. Es zeigt aber auch, dass man die Regierung zu solchen Dingen fähig hält – und das wiederum ist Ergebnis deren weitgehenden Versagens in den vergangenen 15 Jahren.

Ein pakistanisches Muster

Noch einmal zurück zum IS: Wie dessen Infrastruktur in Afghanistan funktioniert, ist kaum bekannt. Allerdings sind die meisten Kämpfer Pakistani, Angehörige von Splittergruppen der dortigen Taleban-Bewegung TTP. Die wiederum sind eng mit in Pakistan operierenden anti-schiitischen Terrorgruppen verbandelt, die dort bei Anschlägen in den letzten Jahren allein in Quetta mindestens 1300 Hasaras umgebracht haben. Diese Gruppen, oder zumindest einige davon bzw Vorläuferorganiationen, wiederum waren in den 1980er Jahren vom pakistanischen Militär für den Einsatz in Kaschmir und später in Afghanistan ins Leben gerufen und lange unterstützt worden. Inzwischen haben sie sich verselbständigt, können sich aber wohl immer noch auf Unterstützer innerhalb der Armee und des Geheimdienstes stützen – die selbst seit der Machtübernahme des islamistisch gesonnenen Militärdiktators General Zia-ul-Haq (herrschte 1977-88, 1988 ermordet) „islamisiert“ worden sind, u.a. durch die Einführung von Religionsunterricht für Soldaten, der dann an radikale islamistische Parteien wie die Jamiat-e Islami outgesourct wurde. Das pakistanische Militär dementiert solche Ansichten vehement, allerdings wenig überzeugend, denn es hat auch jahrzehntelang abgestritten, irgendetwas mit den afghanischen Taleban zu tun gehabt zu haben. Von diesen Gruppen dürfte auch die Infrastruktur für den Anschlag in Kabul stammen.

Mangal Bagh, einer der Anführer dieser Gruppen, starb am Sonntag (hier und hier). Er war am 22. Juli – also einen Tag vor dem Kabuler Anschlag – bei einem US-Drohnenangriff in der Provinz Nangrahar in Ost-Afghanistan verletzt worden, erlag nun aber seinen Verletzungen. Er war Anführer der Gruppe Laschkar-e Islam (Heer des Islam), die sich von den pakistanischen Taleban abgespalten, dem IS Gefolgschaft geschworen und wohl sogar ein paar Dutzend Kämpfer nach Syrien geschickt hatte. Dasselbe soll eine andere, größere Gruppe namens Jamaat du-Dawa getan haben, die auch regelmäßig große, von den Behörden geduldete öffentliche Kundgebungen organisiert – obwohl sie offiziell verboten ist). Offenbar fanden am Sonntag auch weitere Anti-IS-Operationen in Nangrahar statt (siehe z.B. hier).

Der afghanische Geheimdienst beschuldigte am Sonntag indirekt die pakistanische Regierung, hinter dem Anschlag zu stecken: „nur Regierungen“ hätten Zugang zu RDX, dem verwendeten Sprengstoff.

Die Protestbewegung kündigte nach dem Anschlag an, ihre zivile Proteste fortsetzen zu wollen, bis der Forderung der TUTAP-Route durch Bamian entsprochen wird. Präsident Ghani kündigte „Rache“ an.

 

Dieser Kommentar wird am Montag (25.7.16) ebenfalls in der taz erscheinen:

Thomas Ruttig zum IS-Anschlag in Kabul

Ausweitung der IS-Kampfzone

Es gibt kaum Zweifel daran, dass der schwere Anschlag am Sonnabend in Kabul vom örtlichen, im Vergleich zu Syrien oder Irak kaum nennenswerten Ableger des Islamischen Staates (IS) durchgeführt worden ist. Die Handschrift des Anschlags spricht eindeutig dafür: Es ist ein skrupelloser Akt gegen einen friedlichen, von Zivilisten getragenen Protest, der militärisch überhaupt keinen Sinn macht und sich gegen die schiitische Minderheit richtet, die vom IS und seinen Geistesgenossen nicht als „richtige“ Muslime angesehen werden.

Vermutlich hätten wir ohne den Anschlag von der Kabuler Demo hierzulande kaum etwas gehört – obwohl die sozialen Probleme, die dort verhandelt werden, für viele Afghanen wichtiger sind als der ganze Krieg. Und obwohl sie größer war alles vieles, was Occupy oder Nuit Debout je auf die Beine gestellt haben.

In Kabul wiederholt sich ein Muster, das wir aus Syrien und Irak kennen. Ziel dieser sogenannten Takfiristen ist es, in ihrem weltweiten Dschihad gegen alle „Ungläubigen“ auch den Konflikt mit den Schiiten auf weitere Länder auszuweiten. In Afghanistan war ihnen das bisher nicht gelungen, und es wird einiger Geistesgegenwart bei den afghanischen Hasara-Führern bedürften, nicht wie Präsident Ghani „Rache“ anzukündigen und auch zu nehmen.

Offenbar schwappt aber auch etwas aus Pakistan herüber, wo sektiererische Gruppen seit Jahren Hasaras massakrieren. Diese Gruppen wurden in den 1980er-Jahren von Pakistans Militär für den Einsatz in Kaschmir und Afghanistan ins Leben gerufen und unterstützt. Inzwischen haben sie sich verselbständigt, aber Pakistan tut nicht genug, um deren Aktivitäten zu unterbinden und vor allem ihnen ideologisch etwas gegenüberzustellen. Kein Wunder: In Pakistans seit Jahrzehnten „islamisiertem“ Militär sympathisieren viele mit diesen Gruppen.

 

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